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KI SchulungenAuf Anfrage

Künstliche Intelligenz & AI Act Compliance

Einstieg in KI-Kompetenz und AI-Act-Compliance

  • Live-Online in Teams
  • 2 Tage
  • Deutsch
  • Teilnahmebestätigung
  • mit LinkedIn-Badge

Diese kompakte Schulung bietet einen praxisnahen Einstieg in das Thema Künstliche Intelligenz (KI) und vermittelt fundiertes Grundlagenwissen, das durch rechtliche, organisatorische und risikobasierte Perspektiven ergänzt wird.

Überblick

Das erwartet dich

Das lernst du

  • Zentrale Begriffe, Funktionsweisen und Anwendungsfelder von KI verstehen
  • Den EU AI Act einordnen: Risikoklassen, Rollen als Anbieter oder Betreiber und aktuelle Fristen
  • Die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Art. 4 im Unternehmen umsetzen und dokumentieren
  • Risiken beim Einsatz von KI erkennen, bewerten und dokumentieren
  • Bausteine eines KI-Managementsystems kennen und in bestehende Managementsysteme einbinden

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen IT, Datenschutz, Compliance, Risikomanagement, Recht sowie an Projektverantwortliche und Entscheidungsträger, die sich mit KI befassen oder dies in Zukunft planen. Vorkenntnisse im Bereich Künstliche Intelligenz sind nicht erforderlich – die Inhalte sind bewusst einsteigerfreundlich aufbereitet.

Voraussetzungen

Für die Teilnahme sind keine technischen oder juristischen Vorkenntnisse erforderlich. Ein grundlegendes Verständnis für betriebliche Abläufe und ein Interesse an der praktischen und regulatorischen Anwendung von KI reichen vollkommen aus. Ein internetfähiges Gerät zur Nutzung digitaler Tools während der Schulung wird empfohlen.

  • Live-Online in Microsoft Teams
  • Digitaler Teilnahme-Badge für LinkedIn
  • Erfahrene Trainer aus der Praxis
  • Teilnahmebestätigung
  • Unterlagen als PDF

Termine & Anfrage

Schulung anfragen

Auf Anfrage

Diese Schulung bieten wir nur auf Anfrage an – feste Termine gibt es nicht. Sag uns, für wie viele Personen und in welchem Zeitraum du sie brauchst, wir melden uns mit einem Vorschlag.

z. B. ISO 27001 Awareness für Führungskräfte

Wir nutzen deine Angaben nur, um deine Anfrage zu beantworten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Alle Preise pro Person zzgl. gesetzlicher MwSt. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB).

Inhalt

Diese kompakte Schulung bietet einen praxisnahen Einstieg in das Thema Künstliche Intelligenz (KI) und vermittelt fundiertes Grundlagenwissen, das durch rechtliche, organisatorische und risikobasierte Perspektiven ergänzt wird. Die Teilnehmenden lernen zentrale Begriffe, Technologien und Anwendungsszenarien kennen, setzen sich mit den Anforderungen des EU AI Acts auseinander und erhalten konkrete Impulse zur Einführung eines KI-Managementsystems im Unternehmen. Besonders im Fokus steht die Umsetzung der Schulungs- und Awarenesspflichten gemäß Artikel 4 des AI Acts.

Nutzen

Die Schulung befähigt Fach- und Führungskräfte dazu, Künstliche Intelligenz besser zu verstehen, regulatorisch einzuordnen und in ihrem Unternehmen verantwortungsvoll anzuwenden. Sie unterstützt Unternehmen dabei, ihrer Pflicht zur Kompetenzentwicklung im Sinne des AI Acts nachzukommen, und legt den Grundstein für einen rechtskonformen, ethisch vertretbaren und strategisch durchdachten Umgang mit KI-Systemen.

Fristen, Risikoklassen und KI-Kompetenz nach Art. 4 erklären wir ausführlich in der Wissenswelt KI und AI Act. Wie du KI-Kompetenz im Unternehmen aufbaust und dokumentierst, steht unter KI-Kompetenz nach Art. 4 nachweisen.

Agenda & Ablauf

  1. 1

    KI-Grundwissen

    • Einführung in zentrale Begriffe, Funktionsweisen und Anwendungsfelder von Künstlicher Intelligenz – mit Fokus auf Verständnis und Praxisnähe.
  2. 2

    KI-Compliance & rechtliche Aspekte

    • Überblick über den EU AI Act mit besonderem Fokus auf Artikel 4 (Schulungs- und Awarenesspflichten), Systemklassifizierung und weitere rechtliche Rahmenbedingungen.
  3. 3

    KI-Risiken & risikobasierter Ansatz

    • Identifikation, Bewertung und Dokumentation von Risiken im Zusammenhang mit KI – inklusive ethischer, technischer und organisatorischer Perspektiven.
  4. 4

    KI-Managementsystem

    • Strukturierter Aufbau eines KI-Managementsystems im Unternehmen: Verantwortlichkeiten, Dokumentation, Governance und Integration in bestehende Managementsysteme.

Abschluss

Zum Abschluss erhältst du eine personalisierte Teilnahmebestätigung. Sie dokumentiert deine Teilnahme an einer Schulung zur KI-Kompetenz und kann deinem Unternehmen als Nachweis für seine Maßnahmen nach Artikel 4 des EU AI Acts dienen.

Diese Schulung bieten wir auf Anfrage an. Inhalte und Abschluss – zum Beispiel, ob eine kurze Lernerfolgskontrolle sinnvoll ist – stimmen wir im Inhouse-Format mit dir ab.

Zur Teilnahmebestätigung erhältst du einen digitalen Badge nach dem Standard Open Badges 3.0. Du fügst ihn direkt aus dem campus deinem LinkedIn-Profil hinzu oder teilst ihn als Beitrag; über unsere Prüfseite lässt er sich jederzeit verifizieren.

Digitaler Nachweis

So sieht dein Badge aus

Digitaler Badge „Künstliche Intelligenz & AI Act Compliance (Teilnahme)“

Nach der Schulung bekommst du deine Teilnahmebestätigung zusätzlich als digitalen Badge – zum Teilen auf LinkedIn, in Bewerbungen oder in der E-Mail-Signatur.

  • Nach dem offenen Standard Open Badges 3.0
  • Direkt aus dem campus zu deinem LinkedIn-Profil hinzufügen
  • Jederzeit online prüfbar über die Nachweisseite

Häufige Fragen

Was ist der AI Act?

Der AI Act ist die KI-Verordnung der EU, die Verordnung (EU) 2024/1689. Sie ist am 1. August 2024 in Kraft getreten, gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten und regelt KI nach ihrem Risiko: Je höher das Risiko eines KI-Systems, desto strenger die Pflichten. Mit dem Digital Omnibus zur KI, der Verordnung (EU) 2026/1744, hat die EU 2026 einige Fristen und Pflichten angepasst.

Was verlangt Artikel 4 des AI Acts zur KI-Kompetenz?

Anbieter und Betreiber von KI-Systemen müssen Maßnahmen ergreifen, die den Aufbau von KI-Kompetenz bei ihrem Personal und anderen Personen unterstützen, die in ihrem Auftrag mit KI arbeiten. Zu berücksichtigen sind Vorwissen, Erfahrung und Ausbildung, der Einsatzkontext und die Personen, die von den KI-Systemen betroffen sind. Ein bestimmtes Kompetenzniveau jeder einzelnen Person müssen Unternehmen seit der Neufassung durch den Digital Omnibus nicht garantieren.

Ist die Pflicht zur KI-Schulung durch den Digital Omnibus weggefallen?

Nein. Art. 4 wurde neu gefasst, gilt aber weiter. Die Pflicht ist weicher formuliert: Statt ausreichende KI-Kompetenz sicherzustellen, müssen Unternehmen Maßnahmen ergreifen, die den Aufbau von KI-Kompetenz unterstützen. Schulungen passend zu Rolle und Risiko bleiben dafür das wichtigste Mittel.

Gilt der AI Act auch, wenn wir nur fertige KI-Tools nutzen?

Ja. Wer KI-Systeme in eigener Verantwortung beruflich einsetzt, ist Betreiber im Sinne des AI Acts. Für Betreiber gilt vor allem die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Art. 4, je nach Einsatz auch Transparenzpflichten nach Art. 50, etwa bei Deepfakes. Die umfangreichen Pflichten für Hochrisiko-KI greifen nur bei bestimmten Einsatzzwecken, zum Beispiel in der Personalauswahl.

Was ist der Unterschied zwischen Anbieter und Betreiber?

Anbieter entwickeln ein KI-System oder lassen es entwickeln und bringen es unter eigenem Namen in Verkehr. Betreiber setzen ein KI-System in eigener Verantwortung ein, etwa ein Unternehmen, das einen KI-Assistenten im Kundenservice nutzt. Anbieter haben deutlich mehr Pflichten. Wer ein Hochrisiko-KI-System unter eigenem Namen anbietet oder wesentlich verändert, kann selbst zum Anbieter werden.

Welche Risikoklassen unterscheidet der AI Act?

Verbotene Praktiken nach Art. 5, etwa Social Scoring oder manipulative Techniken, die Menschen schaden; Hochrisiko-KI-Systeme, etwa in Personalauswahl, Bildung oder kritischer Infrastruktur, mit umfangreichen Pflichten; KI-Systeme mit Transparenzpflichten nach Art. 50, etwa Chatbots und KI-generierte Inhalte; und KI mit minimalem Risiko ohne besondere Pflichten aus dem AI Act. Für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck gelten eigene Regeln für deren Anbieter.

Welche Fristen gelten nach dem Digital Omnibus?

Seit 2. Februar 2025 gelten die Verbote nach Art. 5 und die Pflicht zur KI-Kompetenz, seit 2. August 2025 die Regeln für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck. Seit 2. August 2026 gilt die Verordnung allgemein, unter anderem mit den Transparenzpflichten. Ab 2. Dezember 2026 gelten neue Verbote, etwa für KI, die Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs erzeugt. Die Pflichten für Hochrisiko-KI nach Anhang III folgen ab 2. Dezember 2027, für Hochrisiko-KI in regulierten Produkten nach Anhang I ab 2. August 2028.

Welche Bußgelder sieht der AI Act vor?

Bei verbotenen KI-Praktiken bis zu 35 Mio. Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes, bei Verstößen gegen viele andere Pflichten bis zu 15 Mio. Euro oder 3 %, bei falschen oder unvollständigen Angaben gegenüber Behörden bis zu 7,5 Mio. Euro oder 1 %. Maßgeblich ist jeweils der höhere Betrag, bei KMU und seit dem Digital Omnibus auch bei kleinen Midcap-Unternehmen der niedrigere.

Brauchen wir einen KI-Beauftragten?

Gesetzlich vorgeschrieben ist er nicht. Eine klar benannte Verantwortung für KI-Regeln, das KI-Inventar und Schulungen hilft aber, die Pflichten nachweisbar zu erfüllen. In vielen Unternehmen liegt diese Rolle eng bei Datenschutz, Informationssicherheit oder Compliance.

Wie hängen AI Act und DSGVO zusammen?

Beide gelten nebeneinander. Verarbeitet ein KI-System personenbezogene Daten, brauchst du weiterhin eine Rechtsgrundlage nach der DSGVO, musst Betroffene informieren und gegebenenfalls eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen. Der AI Act ergänzt das um Pflichten, die an das KI-System selbst anknüpfen, etwa Transparenz und menschliche Aufsicht.

Was ist ein KI-Managementsystem?

Ein KI-Managementsystem regelt systematisch, wie ein Unternehmen KI entwickelt, beschafft und einsetzt: Verantwortlichkeiten, Richtlinien, Risikobewertung, Dokumentation und laufende Verbesserung. Die internationale Norm dafür ist ISO/IEC 42001. Sie folgt derselben Grundstruktur wie ISO 27001 und lässt sich gut in ein bestehendes Managementsystem integrieren.

Wie fange ich mit der Umsetzung des AI Acts an?

Ein bewährter Einstieg: ein Überblick, welche KI-Systeme im Unternehmen genutzt werden, auch inoffiziell; die Einordnung als Anbieter oder Betreiber und nach Risikoklasse; eine KI-Richtlinie mit erlaubten Tools, Regeln für vertrauliche Daten und einem Freigabeprozess; Schulungen passend zu den Rollen; und eine Dokumentation der getroffenen Maßnahmen.

Für wen ist die Schulung gedacht?

Für Fach- und Führungskräfte aus IT, Datenschutz, Compliance, Risikomanagement und Recht sowie für Projektverantwortliche und Entscheider, die KI einsetzen oder das planen.

Welche Vorkenntnisse brauche ich?

Keine technischen oder juristischen. Ein grundlegendes Verständnis betrieblicher Abläufe und Interesse an KI reichen aus. Die Inhalte sind bewusst einsteigerfreundlich aufbereitet.

Welche Themen behandelt die Schulung?

KI-Grundwissen mit Begriffen, Funktionsweisen und Anwendungsfeldern; den AI Act mit Schwerpunkt auf Art. 4, Risikoklassen und Rollen; den risikobasierten Umgang mit KI einschließlich ethischer, technischer und organisatorischer Risiken; und den Aufbau eines KI-Managementsystems mit Verantwortlichkeiten, Dokumentation und Governance.

Wie lange dauert die Schulung?

Zwei Tage mit jeweils 6,5 Zeitstunden. Im Inhouse-Format passen wir Umfang und Schwerpunkte an dein Team an.

Gibt es eine Prüfung?

Standardmäßig nicht. Du erhältst eine personalisierte Teilnahmebestätigung. Im Inhouse-Format können wir auf Wunsch eine kurze Lernerfolgskontrolle ergänzen.

Gilt die Teilnahmebestätigung als Nachweis nach Art. 4 AI Act?

Sie dokumentiert deine Teilnahme an einer Schulung zur KI-Kompetenz und kann deinem Unternehmen als Nachweis seiner Maßnahmen nach Art. 4 dienen. Welche Maßnahmen insgesamt angemessen sind, hängt von den eingesetzten KI-Systemen und den Rollen im Unternehmen ab; eine Schulung ist dafür ein wichtiger Baustein, ersetzt aber keine Rechtsberatung.

Bekomme ich einen digitalen Badge für LinkedIn?

Ja. Für deine Teilnahme (ab 80 % Anwesenheit) erhältst du einen digitalen Badge nach dem Standard Open Badges 3.0. Du fügst ihn direkt aus dem campus deinem LinkedIn-Profil unter „Lizenzen und Zertifikate“ hinzu oder teilst ihn als Beitrag. Über unsere Prüfseite kann jeder die Echtheit bestätigen.

Wie kann ich die Schulung buchen?

Diese Schulung bieten wir auf Anfrage an, vor allem als Inhouse-Schulung für dein Team – live online über Microsoft Teams oder bei euch vor Ort. Schick uns eine Anfrage; wir stimmen Termin, Umfang und Schwerpunkte mit dir ab und senden dir ein Angebot.

Wie läuft die Live-Online-Schulung ab?

Du nimmst live über Microsoft Teams teil – mit Trainer und Gruppe in Echtzeit, Fragen kannst du jederzeit stellen. Ein Schulungstag umfasst 6,5 Zeitstunden. Du brauchst einen Rechner mit aktuellem Browser oder der Teams-App, eine stabile Internetverbindung und ein Headset; eine Kamera empfehlen wir. Ab 80 % Anwesenheit erhältst du eine Teilnahmebestätigung.

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